Angst vor dem Podiumsauftritt – das muss nicht sein

Die einen lieben den Auftritt vor Publikum, die anderen scheuen ihn. Sicher ist: Je öfters man an einem Podium teilnimmt, desto einfacher fällt einem der Auftritt. Ob unerfahren oder erfahren, wer vor Publikum punkten will, bereitet sich seriös darauf vor. Hier meine Top-7-Tipps, die ich in meinen Coachings unter anderem beleuchte.

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1. Egal ob es sich um eine einfache oder eine komplexe Materie handelt, Vorbereitung ist das A und O. Und dazu gehört, dass man die Themen beim Moderator in Erfahrung bringt.

2. Wer vor Publikum punkten will, der spricht frei und authentisch.

Das Publikum hat feine Antennen und realisiert unmittelbar, ob das Gesagte eingeübt wurde, was weniger überzeugend wirkt.

3. Überhaupt kommt das WIE vor dem WAS.

Das heisst: Die Art, wie man spricht, die Weise, wie jemand auf dem Stuhl sitzt, die Tonalität, der Gesichtsausdruck, die Lautstärke, all dies wird vom Publikum höher gewertet als das, was der Podiumsgast sagt. Oder anders ausgedrückt: Das Gesagte macht nur 10 Prozent vom Gesamteindruck aus. Alles andere geschieht auf der non-verbalen Ebene.

4. Podiumsteilnehmerinnen und -teilnehmer reden nicht direkt mit dem Publikum sondern mit den anderen Expertinnen und Experten.

So zumindest sollte es vom Publikum wahrgenommen werden. In Tat und Wahrheit aber reden die Teilnehmenden ausschliesslich für das Publikum. Schliesslich sind die Meinungen der Podiumsgäste längst gemacht. Sie können nicht überzeugt werden, das Publikum hingegen schon.

5. Keine komplizierten Inhalte. 

Als Podiumsgast sind Sie Experte. Das heisst: Sie wissen in der Regel viel mehr als Ihre Zuhörerinnen und Zuhörer. Entsprechend gilt es, in einer verständlichen Weise das Gesagte so darzulegen, dass jeder Zuhörer im Saal den Ausführungen folgen kann.

6. Je anspruchsvoller desto präziser. 

Wir tendieren dazu, Schachtelsätze zu bilden und nervös zu werden, sobald wir sicheres Terrain verlassen, respektive Themen besprechen müssen, die uns nicht liegen. Wenn wir nun aber bedenken, dass der Inhalt gerade einmal 10 Prozent des Gesamteindruckes ausmacht, so ist es umso wichtiger, dass wir gerade dann überlegt, langsam und deutlich sprechen, wenn wir über ein Thema Auskunft geben müssen, das uns weniger liegt. Hierbei gilt es zu bedenken: Expertin sind SIE. Das Publikum will sich seine Meinung erst noch bilden. Jetzt ist die Gelegenheit dazu, es von IHRER Meinung zu überzeugen. Das gelingt wunderbar, wenn Sie mit fester Stimme sprechen, sich Emotionen bedienen, bildhaft und überzeugend reden.

7. Und last but not least: Übung macht den Meister.

Wer viel übt und viele Podien bestreiten darf, optimiert automatisch seine Auftrittskompetenz. Bessere und schlechtere Tage haben wir alle, daher gilt es, stets mit Freude und Optimismus voller Selbstvertrauen ein Podium anzugehen. Und sollte einmal etwas nicht ganz so optimal ablaufen, so wird sich eine neue Gelegenheit ergeben. Wie heisst es doch so schön: Aus Fehler lernt man besonders viel. Oder anders ausgedrückt: Ja nicht entmutigen lassen sondern weiter machen. Stets auf der Suche sein nach dem perfekten Auftritt. Und dazu gehören ganz viele positive Gedanken, eine gute Grundstimmung und die Freude, auf einem Podium auftreten zu dürfen.

 

Haben Sie Fragen oder wünschen Sie ein professionelles Training? Zögern Sie nicht, mich anzurufen.

 

Herzlichst, Ihre Simone Hinnen Wolf

www.hinnenmedia.ch

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